Aufbau eines manuellen Haushaltsrollstuhls?
Im Wesentlichen bestehend aus Handgriff, Armlehne, Gurt, Beinschlaufe, Pedal, Hinterrad, Handrad und Vorderrad
Die Handgriffe dienen dazu, die Rollstuhlstruktur für die schiebende Person zu steuern. Wichtig ist, dass Material und ergonomische Beschaffenheit der Handgriffe der schiebenden Person ein Gefühl der Kontrolle vermitteln und sich die Handauflage am Rollstuhl angenehm anfühlt. Auch Personen mit schwacher Rückenmuskulatur können die Griffe zur besseren Balance nutzen.
Die Armlehnen dienen dazu, den Armen des Rollstuhlfahrers Halt zu geben, sodass diese nicht eingeengt werden. Es gibt durchgehende Armlehnen, die den Armen optimalen Halt bieten, und halblange, mit denen der Rollstuhl näher an Tische herangefahren werden kann. Die Armlehnen sind in festen, abnehmbaren und höhenverstellbaren Ausführungen erhältlich.
Die Funktion des Gurtes besteht darin, dass die selbstständige Beweglichkeit älterer Menschen im Rollstuhl eingeschränkt ist. Der Gurt kann ihnen helfen, besser im Rollstuhl fixiert zu werden.
Die Funktion des Beinriemens besteht darin, einen Stützpunkt für den Unterschenkel zu bieten, um zu verhindern, dass die Beine beim Fahren vom Pedal nach hinten rutschen.
Pedale bieten Halt für Füße und Waden. Es gibt feste, drehbare, abnehmbare und neigbare Pedale. Die Höhe sollte der Unterschenkellänge entsprechen. Beachten Sie, dass das Pedal mindestens 5 cm über dem Boden sein sollte.
Das Hinterrad ist das Antriebsrad des Rollstuhls. Es ist deshalb so groß, weil es das Fahren erleichtert. Die Reifengröße entspricht in etwa der eines Fahrrads, daher können Sie die Reifen im Fahrradladen wechseln. Es gibt verschiedene Reifentypen: Luftreifen und Vollgummireifen. Luftreifen bieten eine gute Dämpfung und ermöglichen älteren Menschen bequemes Sitzen. Sie müssen jedoch regelmäßig aufgepumpt werden und können platten. Vollgummireifen müssen nicht so oft aufgepumpt werden, bieten aber auf unebenem Untergrund möglicherweise nicht genügend Komfort.
Das Handrad ist eine Vorrichtung, die ältere Menschen zum Schieben des Rollstuhls benutzen. Das Material des Handrads sollte nicht zu glatt sein, da es die Reibung der Hand zum Schieben benötigt.
Das Vorderrad ist ein kleines, frei drehbares Rad, meist ein Universalrad. Es gibt kleine und große Vorderräder. Die kleinen Räder lassen sich leicht lenken, Treppen hinauffahren ist jedoch etwas schwierig. Mit den großen Rädern gelingt das Treppensteigen problemlos. Die Lenkung ist nicht besonders komfortabel. Wie die Vorderräder sind auch die Hinterräder entweder luftgefüllt oder vollgefedert.
Zusätzlich zur Grundausstattung des Rollstuhls verfügt der Rollstuhl auch über einige Zubehörteile, wie zum Beispiel einen Rollstuhltisch, einen Fersenring, eine Kippschutzvorrichtung, einen Rollstuhlverband und Rollstuhlhandschuhe.
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