Wichtigste Regeln des Rollstuhltennis-Wettbewerbs
Vor Beginn des Wettkampfs entscheidet der Hauptschiedsrichter per Geldwurf. Der Verlierer hat das Recht, zu dienen oder den Garten auszuwählen. Wer sich für dienen oder bedient werden möchte, überlässt dem anderen die Wahl des Gartens. Wählt man einen Garten, muss der andere ebenfalls entscheiden, ob er dienen oder bedient werden möchte. Alternativ kann man den anderen auch bitten, eine der oben genannten Optionen zu wählen.
Die Regeln im Rollstuhltennis bei den Paralympischen Spielen ähneln im Wesentlichen denen der Olympischen Spiele. Während des Wettkampfs dürfen die Athleten keine Anweisungen von Trainern erhalten. Abgesehen von den folgenden Sonderregeln entspricht der Rollstuhltenniswettbewerb vollständig den Tennisregeln des Internationalen Tennisverbands (ITF).
Zwei-Sprung-Kriterium
Im Rollstuhltennis darf der Ball während des Wettkampfs zweimal aufprallen. Der Spieler muss sich zurückkämpfen, bevor der Ball ein drittes Mal den Boden berührt. Die zweite Landung kann innerhalb oder außerhalb des Spielfelds erfolgen.
Rollstühle
Rollstühle werden als Teil des Körpers betrachtet. Alle Regeln, die den Körper von Sportlern betreffen, sind praxisorientiert.
Der Wettkampfrollstuhl ist leichter als ein normaler Alltagsrollstuhl und besteht aus Sitz, Fußstütze, kleinem vorderen Fußbrett, hinterer Kippsicherung, Hinterreifen und weiteren Komponenten.
Aufschlag
Der Aufschlag erfolgt nach folgender Methode: Seien Sie unmittelbar vor dem Aufschlag bereit und nehmen Sie eine feste Position ein. Lassen Sie den Aufschläger den Rollstuhl vor dem Ballkontakt nach vorne schieben.
Während des gesamten Servicevorgangs darf das Rad des Rollstuhls des Servicepersonals keine anderen Bereiche berühren als den Bereich zwischen der angenommenen Verlängerungslinie und der Seitenlinie der Mittelmarkierung und vor der Endlinie.
Kann ein querschnittsgelähmter Sportler den Aufschlag nicht mit der üblichen Methode ausführen, kann eine andere Person den Ball für ihn werfen. Dabei muss jedoch bei jedem Aufschlag eine andere Methode angewendet werden. Der behandelnde Arzt vermerkt dies auf der Beurteilungskarte.
Punkte verlieren
Ein Athlet verliert Punkte, wenn:
Der Spieler konnte den Ball vor der dritten Landung nicht zurückspielen.
Während des Spielablaufs, also beim Aufschlag, Schlag, Drehen, Anhalten des Rollstuhls oder Rückwärtsfahrens, nutzt der Athlet jeden Teil seines Fußes oder seiner unteren Extremitäten zum Bremsen oder zum Halten des Gleichgewichts. Ausgenommen sind Sportler mit drei Gliedmaßenamputationen.
Beim Schlagen des Balls bestand der Athlet nicht darauf, dass eine Seite seiner Hüfte den Rollstuhlsitz berührte.
Schieben Sie den Rollstuhl mit Ihren Füßen
Kann ein Sportler einen Rollstuhl nicht mit einem Rad steuern, kann er ihn mit einem Fuß steuern.
Auch nach den oben genannten Regeln ist es einem Sportler erlaubt, einen Fuß zum Steuern des Rollstuhls zu benutzen, auch wenn der Schläger den Ball trifft; Vom Beginn des Aufschlags bis zum Ballkontakt darf der Rest des Fußes die Luft nicht berühren.
Verstößt ein Athlet gegen die oben genannten Regeln, verliert er Punkte.
Hinweis: Die Beschreibung der unteren Extremitäten lautet: untere Extremitäten, einschließlich Hüfte, Oberschenkel, Unterschenkel, Knöchel und Füße.
Kleidung
Die Spieler sind verpflichtet, die übliche Tennis-Sportbekleidung zu tragen.
Gartenpflege
Die Erhaltung des Gartens vor Beschädigungen ist ein Handlungsprinzip, an das sich die Aktivisten strikt halten sollten. Folgende Faktoren können den Garten beschädigen, daher müssen Kontrollen durchgeführt werden:
Fußstütze für Rollstuhl;
Vordere Lenkrollen des Rollstuhls;
Kippschutzvorrichtung an der Rückseite des Rollstuhls;
Rollstuhlreifen.
Frist für die Reparatur der Ausrüstung
Der Schiedsrichter und der Hauptrichter haben das Recht, den Wettkampf zu unterbrechen.
Ist es aufgrund von Beschädigungen an der Kleidung, den Rollstühlen oder den Ausrüstungsgegenständen (einschließlich Schlägern) der Sportler unmöglich oder nicht praktikabel, den Wettkampf fortzusetzen, kann der Wettkampf unterbrochen und die Ausrüstung repariert und angepasst werden.
Vorgehen: Sollte es zu einer solchen Situation kommen, in der der Athlet die Kontrolle verliert, darf der Wettkampf zur weiteren Bearbeitung unterbrochen werden. Der Wettkampfleiter entscheidet über die Angemessenheit und die Dauer der Unterbrechung (die Reparatur des Rollstuhls darf nach Beginn der Unterbrechung 20 Minuten nicht überschreiten).











