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Wie kann ein Rollstuhl sicher geschoben werden, wenn sich ein Auto überschlägt?
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Wie kann ein Rollstuhl sicher geschoben werden, wenn sich ein Auto überschlägt?

16.11.2021

Haben Freunde, die Rollstühle schieben, oft diese Erfahrung?

Beim Berühren der Straßenkante oder der unebenen Fahrbahnoberfläche kann man leicht unvorsichtig werden und zu viel Kraft anwenden, was dazu führen kann, dass der Fahrgast beinahe aus dem Rollstuhl rutscht.

Ein solcher Eingriff könnte sich als unsichtbarer Killer für die Familie erweisen!

Da das Vorderrad die Bordsteinkante nicht überwinden kann, wird es mit Gewalt geschoben, verhakt sich im Spalt und das Hinterrad hebt ab. Ohne Sicherung durch den Sicherheitsgurt stürzt die Person direkt aus dem Rollstuhl. Hinzu kommen Alter, verlangsamte Reaktionsfähigkeit oder eingeschränkte Feinmotorik, sodass es zu spät ist, um die Person durch Ausstrecken der Hand abzufangen. Der Fahrgast stürzt äußerst leicht mit dem Kopf auf den Boden, was zu unvorhersehbaren Verletzungen führen kann.

Wie lassen sich Unfälle verhindern?

Wie schiebt man einen Rollstuhl kraftsparend und sicher?

1. Den Beckengurt (Sicherheitsgurt) des Rollstuhls befestigen

Qualifizierte Rollstühle müssen während der Produktion mit einem Rollstuhl-Beckengurt (auch bekannt als Rollstuhl-Sicherheitsgurt) ausgestattet werden.

Der Beckengurt wird nicht um die Taille gebunden. Er muss am Becken fixiert werden, um seine volle Wirkung zu entfalten. Die Position sollte links neben der Rollstuhlsitzlehne liegen, wobei der Rücken am Körper anliegt. Beim Anlegen des Beckengurts diesen abwechselnd links und rechts über die Beckenschnalle führen, um die grundlegende Sicherheit zu gewährleisten. Bei größeren Sicherheitsvorkehrungen sollte die Sitzposition fixiert und das Fahrzeug nach vorne aus dem Rollstuhl gerutscht werden.

2. Nutzen Sie die umgekehrte Rollstuhlstütze oder die Straßenpedale optimal.

Anti-Rückkipprad

An der Rückseite und im unteren Bereich des Hauptrahmens einiger Rollstühle befindet sich eine Rückenlehnenverstrebung, die ein Umkippen durch ungleichmäßige Schwerpunktlage verhindert. Bei Steigungen kann das Hebelprinzip genutzt werden, um das Vorderrad abzustützen, das Hinterrad zu fixieren und den Rollstuhl durch Drehen und Vorschieben leichter über die Schwelle zu bewegen.

Übertrittpedal

Wenn Sie eine Stufe berühren, nehmen Sie Ihren Fuß als Drehpunkt und treten Sie leise darauf. Sie können das Vorderrad anheben und nach vorne schieben, sodass Personen und Autos die Stufe und die Schwelle problemlos überqueren können.

3. Wie schiebt man den Rollstuhl den Hang hinunter oder die Feldtreppe hinunter?

Unterer Hang

Nach dem Drehen des Rollstuhls verlagert die Pflegeperson ihren Körperschwerpunkt nahe an den Rollstuhl und bremst so die Steigung ab. Dabei kann sie rechtzeitig bremsen und die Bremskraft des Rollstuhls nutzen, um den Aufprall beim Gefälle zu verringern.

Untere Feldstufe

Nach dem Drehen des Rollstuhls tritt die Pflegeperson auf das Kippschutzrad oder das Trittpedal, um Kraft auszuüben. Das Hinterrad dient als Drehpunkt. Die Pflegeperson kippt das Vorderrad, verlagert ihren Körperschwerpunkt nahe an den Rollstuhl, um das Gleichgewicht zu halten, zieht langsam und setzt das Vorderrad nach ausreichendem Abstand leise wieder ab.