Häufige Missverständnisse und korrekte Techniken zur Verwendung von Stöcken
I. Häufige Missverständnisse bei der Zuckerrohrauswahl
Irrtum 1: Zufällige Auswahl der Stockhöhe
Viele Menschen glauben, dass jede Gehstockhöhe ausreicht, was ein äußerst gefährlicher Irrglaube ist. Eine ungeeignete Gehstockhöhe kann zu einer unnatürlichen Körperhaltung führen, und die langfristige Verwendung kann Schulter- und Nackenschmerzen, Rückenbeschwerden oder sogar Gelenkschäden verursachen.
Richtige Ausführung: Im Stehen sollte die Oberkante des Gehstocks auf Höhe Ihrer Handgelenksfalte sein, Ihr Ellbogen leicht gebeugt (ca. 20–30 Grad). Beim Halten des Gehstocks sollte Ihr Arm locker hängen, Ihre Schultern entspannt sein.
Irrtum 2: Ignorieren des Rohrmaterials und der Tragfähigkeit
Verschiedene Materialien für Gehstöcke haben unterschiedliche Belastbarkeiten. Die Wahl eines Gehstocks, der Ihr Körpergewicht nicht tragen kann, kann während des Gebrauchs zum Bruch führen und schwerwiegende Folgen haben.
Richtige Vorgehensweise: Wählen Sie einen Gehstock mit der für Ihr Körpergewicht passenden Tragkraft. Aluminiumstöcke sind leicht, haben aber eine begrenzte Tragkraft. Carbonfaserstöcke bieten sowohl geringes Gewicht als auch hohe Stabilität, während Stahlstöcke eine hohe Tragkraft besitzen, aber schwerer sind. Topmedi bietet Gehstöcke aus verschiedenen Materialien an, die individuell angepasst werden können.
II. Häufige Fehler bei der Stockverwendung
Irrtum 1: Den Gehstock auf die gesunde Seite legen
Viele Benutzer legen den Gehstock gewohnheitsmäßig auf die verletzte oder schwächere Seite, was der häufigste Fehler ist. Diese Vorgehensweise bietet keine ausreichende Unterstützung und kann den Zustand der betroffenen Seite verschlimmern.
Richtige Anwendung: Der Gehstock sollte auf der Seite platziert werden, die der betroffenen oder schwächeren Extremität gegenüberliegt. Wenn beispielsweise Ihr rechtes Bein verletzt ist, sollte der Gehstock in Ihrer linken Hand verwendet werden. Diese Anordnung bietet besseren Halt und mehr Balance und reduziert den Druck auf die betroffene Seite.
Irrtum 2: Falsche Gewichtsverteilung
Manche Benutzer stützen sich stark auf den Gehstock und belasten ihn dadurch übermäßig, während andere ihn kaum zur Unterstützung nutzen. Beide Extreme sind falsch und können zu einem unsicheren Gang und einem erhöhten Sturzrisiko führen.
Richtige Anwendung: Der Gehstock sollte nur etwa 20–30 % Ihres Körpergewichts tragen. Achten Sie auf eine natürliche Gehhaltung, wobei sich Gehstock und betroffenes Bein beim Vorwärtsgehen gleichzeitig bewegen.
Irrtum 3: Falsche Gehtechnik
Vielen Nutzern fehlt ein systematisches Verständnis für das Gehen mit einem Gehstock, was zu ineffizienten Bewegungsmustern und einem erhöhten Energieverbrauch führt.
Korrekte Vorgehensweise: Die korrekte Abfolge ist: Gehstock und betroffenes Bein werden gemeinsam nach vorne bewegt, dann setzt das gesunde Bein nach. Dieses „Zwei-Punkt-Gangmuster“ bietet optimale Stabilität und verringert das Sturzrisiko.
III. Besondere Überlegungen für unterschiedliche Umgebungen
1. Treppennavigation
Das Treppensteigen mit einem Gehstock erfordert besondere Vorsicht. Grundsätzlich gilt: „Hinauf mit dem gesunden Bein, hinunter mit dem beeinträchtigten“ – beim Aufstieg zuerst das gesunde Bein, dann den Gehstock und das betroffene Bein; beim Abstieg zuerst den Gehstock und das betroffene Bein, dann das gesunde Bein.
2. Unebene Oberflächen
Gehen Sie auf unebenem Untergrund langsam und achten Sie darauf, dass die Stockspitze festen Bodenkontakt hat. Gegebenenfalls kann ein Vierpunktstock für mehr Stabilität hilfreich sein.
IV. Pflege und Wartung des Gehstocks
1. Regelmäßige Inspektion
Überprüfen Sie regelmäßig alle Teile Ihres Gehstocks auf festen Sitz, insbesondere die Verstellmechanismen und Griffe. Achten Sie darauf, dass die Gummispitze am unteren Ende unbeschädigt ist und ersetzen Sie sie gegebenenfalls.
2. Richtige Reinigung
Reinigen Sie Ihren Gehstock regelmäßig mit einem milden Reinigungsmittel, insbesondere den Griffbereich, um die Hygiene zu gewährleisten. Vermeiden Sie die Verwendung stark saurer oder alkalischer Reiniger, da diese die Oberfläche des Gehstocks beschädigen können.
3. Sachgerechte Lagerung
Um die Lebensdauer Ihres Gehstocks zu verlängern, bewahren Sie ihn bei Nichtgebrauch an einem trockenen, gut belüfteten Ort fern von direkter Sonneneinstrahlung und feuchter Umgebung auf.
V. Wann man professionelle Beratung in Anspruch nehmen sollte
Wenn Sie beim Benutzen eines Gehstocks eine der folgenden Situationen erleben, wird empfohlen, sich von medizinischem Fachpersonal beraten zu lassen:
Schmerzen oder Unbehagen nach der Benutzung des Gehstocks
Unsicherheit darüber, wie die Stockhöhe richtig eingestellt werden kann
Besondere gesundheitliche Einschränkungen, die einen individuellen Gehstocknutzungsplan erfordern
Vorbereitung auf den Übergang von zwei Krücken zu einem einzelnen Gehstock
Topmedi bietet nicht nur hochwertige Gehstöcke, sondern verfügt auch über ein professionelles Rehabilitationsteam, das individuelle Anwendungsberatung anbietet. Wir setzen uns dafür ein, jedem Nutzer zu helfen, seine Mobilität wiederzuerlangen und seine Gelenkgesundheit durch professionelle Hilfsmittel und wissenschaftlich fundierte Anwendungsmethoden zu schützen.
Topmedi nimmt vom 23. bis 27. Oktober 2025 an der Herbstausgabe II der Kantoner Messe für Krankenhausmöbel teil und präsentiert dort sein gesamtes Sortiment an Rehabilitationshilfsmitteln, darunter auch Gehstöcke. Wir laden Sie herzlich ein, unseren Stand zu besuchen und sich von unseren Produkten und unserer professionellen Beratung zu überzeugen.











