Rollstuhl mit Gehirnsteuerung erscheint! Erleben Sie KI-Technologie
Mit der rasanten Entwicklung von 5G-Mobilfunk, künstlicher Intelligenz, dem Internet der Dinge und dem Internet der Fahrzeuge wird die Sprachsteuerung immer mehr zum Alltag: Intelligente Lautsprecher steuern Haushaltsgeräte, Navigationssoftware lässt sich per Sprachbefehl bedienen… Am 24. Oktober eröffneten in Hefei die zweite World Voice Expo und das iFLYTEK Global 1024 Developers Festival 2019. Reporter der Global Times erlebten auf der Konferenz eine Reihe beeindruckender neuer Technologien, die sich von innovativen Anwendungen zu praktischen Lösungen für die Bedürfnisse der Nutzer entwickelt haben.
Viele Menschen befürchten Betrugsfälle durch die Nutzung von Gesichts- und Stimmveränderungssoftware. Wie lässt sich der illegale Einsatz der Technologie von iFLYTEK verhindern? Laut Mitarbeitern stehen die hochwertigen Sprach- und Bildwiederherstellungsdienste derzeit nur institutionellen Nutzern zur Verfügung, wie beispielsweise der virtuellen CCTV-Moderatorin „Ji Xiaomeng“. Die Generierung von Stimme und Bild ist nur mit Autorisierung möglich. Die Sprachähnlichkeit des Sprachsynthesedienstes für Privatnutzer ist auf etwa 60 % begrenzt, „hauptsächlich aus Sicherheitsgründen“.
Im Bereich der Spracherkennung liegen die typischen Anwendungsszenarien im Haushalt und im Auto. Reporter von Global Times konnten in der Messehalle beobachten, wie ein Produkt selbst in lauter Umgebung und über große Entfernungen präzise erkannt werden kann. Laut Mitarbeitern nutzt dies eine Technologie zur Schallquellenortung, die Störgeräusche ausblendet und die Position des Sprachbefehlsgebers genau bestimmt. Bei einer Vorführung vor Ort funktionierte die Bedienung von Kühlschränken, Fernsehern, Klimaanlagen und anderen Elektrogeräten aus mehreren Metern Entfernung trotz starker Umgebungsgeräusche einwandfrei. Die anwesenden Experten von iFLYTEK gaben an, dass die Erkennung über extrem große Entfernungen von 20 bis 50 Metern mit einer Genauigkeit von über 90 % möglich sei.
Neben der Spracherkennung ist die Gehirn-Computer-Schnittstellentechnologie ein wichtiger Forschungszweig der künstlichen Intelligenz. Ein Reporter sah am Stand der Südchinesischen Technischen Universität einen per Gehirn gesteuerten Rollstuhl. Dank dieser hybriden Gehirn-Computer-Schnittstelle können Nutzer die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Rollstuhls mit ihren Gehirnwellen steuern, ohne ihre Gliedmaßen zu benutzen oder Sprachbefehle zu geben. Ein Forscher demonstrierte dem Reporter der Global Times (siehe Abbildung) in einem Rollstuhl, dass er ein Gerät trug, das Gehirnwellensignale aufzeichnete, und den Rollstuhl geschickt steuerte, ohne Hände und Füße zu bewegen. Laut seiner Aussage erfordert das Verfahren ein hohes Maß an Konzentration. Worin unterscheidet sich diese Technologie von vergleichbaren ausländischen Forschungsarbeiten? Der größte Vorteil, so der Forscher, liege darin, dass lediglich eine Kopfbedeckung wie eine Mütze benötigt werde, anstatt eines im Gehirn implantierten Geräts.
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