Anfrage
Leave Your Message
Ein Rollstuhl ist mehr als nur ein Stuhl mit Rädern
Unternehmensnachrichten
Nachrichtenkategorien
Ausgewählte Nachrichten

Ein Rollstuhl ist mehr als nur ein Stuhl mit Rädern

14.08.2019

Wie viele Rollstühle haben Sie schon in Ihrem Alltag gesehen? Krankenhäuser, Pflegeheime, Förderschulen, Flughäfen, Bahnhöfe? Das sind die Dinge, die uns sofort in den Sinn kommen, wenn wir an Rollstühle denken. Manche Rollstuhlfahrer benötigen im Alltag Unterstützung, die meisten leben jedoch selbstständig. Vereinfacht gesagt, sind Rollstühle Gehhilfen. Manche Menschen brauchen sie nur vorübergehend. Sie sitzen im Rollstuhl und schieben ihn oder lassen sich schieben. Nach einer Verletzung können sie wieder ohne Rollstuhl gehen. Bei manchen Menschen hingegen dauern Verletzungen oder Krankheiten länger an. Dann spielt der Rollstuhl eine besonders wichtige Rolle, denn er beeinflusst die Gesundheit, Sicherheit und Lebensqualität der Nutzer und ihrer Angehörigen. Was sollten Sie beim Kauf eines Rollstuhls beachten?

Mobile Effizienz

Die Fortbewegung ist das Hauptziel bei der Nutzung eines Rollstuhls. Die ideale Geschwindigkeit entspricht der Gehgeschwindigkeit anderer Menschen im Alltag und ermöglicht das sichere Passieren von Verkehrszeichen. Daher spielen verschiedene Rollstuhlkonfigurationen, wie z. B. bei Schieberollstühlen, eine wichtige Rolle. Die Position der Hinterräder (siehe Abbildung unten) ist entscheidend: Befinden sich die Hinterräder unterhalb des Schultergelenks, ist der Griffbereich am größten und die Fortbewegung am einfachsten. Liegen die Hinterräder hingegen dahinter, ist die Auflagefläche zwar größer und stabiler, der Griffbereich jedoch kleiner, und das Schieben wird anstrengender. Höhe und Härte der Rückenlehne, Größe der Vorderräder, Sitzneigung, Fahrkönnen und weitere Faktoren beeinflussen die Effizienz des Rollstuhlschiebens. Bei Elektrorollstühlen müssen Motorleistung, Gewicht des Rollstuhls sowie Gewicht und Fahrkönnen des Nutzers berücksichtigt werden.

Die Sitzhaltung ist stabil

Eine stabile Sitzhaltung verbessert die Beweglichkeit beider Hände und ermöglicht es dem Nutzer, sich besser auf das Lernen oder Arbeiten zu konzentrieren. Die Nutzung eines Rollstuhls erfordert Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen, um Kurven zu beschleunigen. Sitzt der Rollstuhl instabil, besteht die Gefahr, dass der Nutzer leicht aus dem Gleichgewicht gerät und wegrutscht. Die Folgen können leichte Muskelverspannungen, schwere Zerrungen oder sogar Stürze mit Knochenbrüchen oder gar dem Tod sein. Die Bewegungsfähigkeit des Nutzers, die Sitztiefe, die Wahl des Sitzkissens, die Position der Fußstütze, die Verwendung des Sicherheitsgurts und weitere Faktoren beeinflussen die Stabilität der Sitzhaltung.

Komfort

Wenn der Rollstuhl unbequem ist, verlässt der Nutzer ihn sofort und kann nur noch ins Bett oder auf einen festen Stuhl zurückkehren. Die Pflegeperson muss dann beim Aufheben von Gegenständen oder beim Umsetzen helfen. Fühlt sich der Nutzer im Rollstuhl wohl, kann er länger im Rollstuhl bleiben und sich freier bewegen, was seine Selbstständigkeit im Alltag fördert.